Südafrika - die perfekte Tour über die Kap-Halbinsel

Ich schwelge gerne in Erinnerungen und so kommt es, dass ich euch heute den perfekten Roadtrip über die Kap-Halbinsel in Südafrika vorstellen möchte. 2015 habe ich 6 Wochen in Kapstadt bei einer Gastfamilie gelebt und einen Sprachkurs gemacht und so habe ich die Gegend wie meine zweite Heimat kennenlernen dürfen. Natürlich habe ich viel erlebt und unternommen und so auch einen tollen Roadtrip nach Cape Point. Ich habe den Trip mit einigen Freunden und einem unserer Stammtaxifahrer gemacht und wir waren dafür etwa einen ganzen Tag unterwegs. Wenn ihr daraus keinen Roadtrip machen wollt, könnt ihr euch aber auch einfach die einzelnen Ziele anschauen und raussuchen was euch zusagt. Euch erwarten wunderschöne Strände, tolle Aussichten und interessante Tiere:



Camps Bay

Gestartet wird in Kapstadt, um genau zu sein in Camps Bay. Dort gibt es viele Restaurants und Bars und auch der Strand an sich ist sehr schön. Man hat einen Blick auf den Table Mountain, den Lions Head und vor allem die 12 Apostel - Bergkuppen die zum Table Mountain gehören und besonders interessant aussehen.
Camps Bay war einer meiner Lieblingsstrände während meiner Zeit in Südafrika, denn er ist recht nah an der Stadt und sogar mit dem Bus erreichbar. Wenn man sich nicht so lange in Kapstadt aufhält, kann man den Strand aber auch wunderbar als Startpunkt für diese Tour verwenden, denn über die Victoria Road kommt man von hier super weiter zur nächsten Station: Hout Bay.


Hout Bay

In Hout Bay gibt es zum einen am Wochenende den wirklich tollen Bay Harbour Market mit jeder Menge leckerem Essen und schönen Dingen. Die Aussieht dort ist aber auch wunderschön und es gibt einen kleinen Hafen, in dem es oft Robben zu sehen gibt. Wer darauf Lust hat, kann außerdem mit dem Boot zu einer kleinen Insel fahren auf der oft Robben sind.
Von Hout Bay aus geht es dann weiter auf der Chapman's Peak Drive, einer Straße mit einer wunderschönen Aussicht. Hier lohnt es sich, auch mal stehen zu bleiben und den Blick auf die Bucht zu genießen.


Noordhoek Beach

Noordhoek Beach ist einer der beeindruckendsten Strände, die ich je gesehen habe. Der Strand ist sehr weitläufig, es gibt schöne Dünen und Felsen und wir haben dort sogar wilde Flamingos gesehen. Außerdem kann man hier ausreiten gehen, wenn man ein Fan von Pferden ist - zum Beispiel mit dem Imhoff Equestrian Centre. Ansonsten kann man am Noordhoek Beach einen schönen, langen Spaziergang machen und die unglaublich weite der Landschaft und Natur genießen.


Boulders Beach

Der Boulders Beach in Simons Town ist ein ziemliches Highlight auf dieser Tour, denn hier gibt es Südafrikanische Pinguine zu sehen! Es ist wirklich toll die Pinguine am Strand zu beobachten und sie so in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Ich persönlich war total begeistert von den Tieren, sie mit einem halben Meter Größe eine recht kleine Pinguin Art und wirken ziemlich tollpatschig. Ich hatte sogar das Glück ein paar flauschige Baby Pinguine zu sehen - die Chancen dafür stehen sogar ziemlich gut, denn die Pinguine brüten ganzjährig.
Am Boulders Beach direkt ist es recht voll mit Touristen, es gibt aber noch einige kleinere Strände, an denen man auch Pinguine sehen kann, die nicht so bekannt sind. Am besten fragt ihr euren Taxifahrer, Einheimische kennen oft die besten Plätze.


Cape Point

Cape Point ist bekannt als der Punkt, an dem der Atlantische- auf den und Indischen Ozean trifft. Das Kliff gehört zum Table Mountain National Park, man kann wunderbar auf den Felsen hinauflaufen und den tollen Ausblick genießen. Außerdem gibt es hier eine ziemlich Touristische Infrastruktur mit Souvenir Shops, Restaurants und so weiter. Außerdem gibt es hier jede Menge Affen zu sehen, die gerne Dinge klauen - vor allem auf Essen sollte man gut aufpassen. Ich würde empfehlen am Cape Point einmal auf das Kliff hinaufzulaufen, sich den Leuchtturm und den Blick anschauen und dann weiter zum Kap der guten Hoffnung zu fahren.


Cape of Good Hope

Das Kap der guten Hoffnung wird oft mit Cape Point verwechselt, es ist tatsächlich aber ein anderer Ort ca. 2 Kilometer vom Cape Point entfernt und deutlich naturbelassener - es gibt dort lediglich ein Schild und einen kleinen Parkplatz. Das Cape of Good Hope ist der südwestlichste Punkt des afrikanischen Kontinents und wurde wegen seiner vielen Felsen früher von Seefahrern gefürchtet. Es ist auf jeden Fall interessant, hier etwas aufs Meer zu blicken und den Felsen beim Wellenbrechen zuzuschauen.


Hast du vor bald nach Südafrika zu reisen? Oder warst du schonmal dort?


Eva Katharina

Ich bin Eva, 22 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg "Mensch-Computer-Interaktion", komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für Fotografie, bin aktive Naturschützerin und Reise liebend gern. Mehr Infos findest du auf meiner Über-Mich Seite.