Mein Umstieg auf die Adobe Creative Cloud Fotografie

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Als ich vor 4 Jahren angefangen habe zu fotografieren, hatte ich noch gar keine Ahnung von Bildbearbeitung. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie ich das am Anfang gemacht habe. Ich glaube ich habe erstmal gar nicht bearbeitet. Irgendwann habe ich jedenfalls eine alte Lizenz von Photoshop CS2 bekommen und diese auch Jahre lang genutzt. Als ich mir vor ungefähr eineinhalb Jahren mein meinem Grafiktablett gekauft habe, gab es eine kostenlose Version von Photoshop Elements* dazu. Nur ab und zu kam mir der Gedanke, endlich professioneller zu werden und auf die Adobe Creative Cloud umzusteigen. Aber eigentlich bin ich nie an die Grenzen von Photoshop Elements gestoßen, bis ich dann schließlich von der Frequenztrennung gehört habe.
Meine Neugierde auf die Frequenztrennung hat mich dann vor gut zwei Monaten dazu gebracht, mich zum Abo der Adobe Creative Cloud Fotografie anzumelden. Dadurch hat sich einiges in meinem Workflow geändert und deshalb möchte ich euch heute diesen beschreiben und euch erzählen, ob sich die Umstellung für mich gelohnt hat.


Die Creative Cloud Fotografie

Die Creative Cloud Fotografie* kostet regulär 11,89 € pro Monat, ich habe ein Angebot erwischt und zahle jetzt im ersten Jahr 2€ weniger. So oder so finde ich den Preis vertretbar, wenn man bedenkt, wie teuer die Lizenzen vor dem Abo-Modell waren und dass es zwei Programme beinhaltet. Nämlich Lightroom und Photoshop, was wie der Name der Cloud schon sagt für Fotografen eigentlich vollkommen ausreichend ist.

Lightroom

Lightroom übernimmt für mich viele Funktionen, die ich vorher mit Photoshop erledigt habe, vor allem die Raw-Bearbeitung. Man kann alle Bilder, die man bearbeiten möchte in Lightroom laden und anschließend dort die Raw-Entwicklung vornehmen. Ein großer Vorteil ist für mich hier schon, dass Photoshop Elements die CR2-Dateien meiner Kamera nie lesen konnte, da die Kamera wohl zu neu war. Den Schritt, die Bilder ins DNG-Format zu konvertieren kann ich mir nun sparen.
Auch bei der Raw-Bearbeitung spare ich durch Lightroom eine Menge Zeit, da man die Bearbeitung von Bildern auf andere übertragen kann. Das ist besonders praktisch, wenn man Bilder unter ähnlichen Bedingungen gemacht hat z.B. innerhalb eines Fotoshootings. Dann muss man im Grunde nur noch bei einem Bild die großen Schritte machen und bei den Anderen nur noch Feinheiten.
Für meine Blog-Bilder ist die Bearbeitung hier schon zu Ende. Kleine Arbeiten mit dem Kopierstempel kann man auch bereits in Lightroom machen und mehr als ein bisschen Helligkeit, Kontrast und co. braucht es für meine Blog-Bilder in der Regel nicht.
Auch das Exportieren geht mit Lightroom deutlich schneller aus früher. Man kann ein Logo beim exportieren einfügen und auch die Größe der Bilder ändern, sodass sie web-optimiert sind. Was vorher einige Schritte benötigt hat, ist jetzt in wenigen Klicks geschehen.


Photoshop

Bilder von Fotoshootings - also vor allem im Bereich der People Fotografie - bearbeite ich nach der Raw-Entwicklung in Lightroom auch noch in Photoshop.
In Photoshop mache ich nun wirklich nur noch Bearbeitungen, die über das reine "Regler schieben" hinaus gehen - das geht nämlich mit Lightroom deutlich schneller. Übrig bleiben für Photoshop also noch die Arbeit mit Ebenen, Dodge & Burn und eben die Frequenztrennung.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um mich in Photoshop CC zurechtzufinden, aber es ist Photoshop Elements doch sehr ähnlich. Nur eben mit mehr Funktionen.

Mein neuer Workflow

Um euch meinen neuen Workflow nochmal an einem kleinen Beispiel zu zeigen, habe ich bei einem meiner Bilder vom Meet&Shoot im Stadtpark einfach mal die Bearbeitung mitgeschnitten. Danke liebe Coralie, dass ich das Video hier auch zeigen darf!


Fazit

Als ich Lightroom und Photoshop CC zum ersten mal geöffnet habe, war ich noch sehr skeptisch unterwegs. Inzwischen muss ich sagen, bin ich Feuer und Flamme für diese Programme. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Bearbeitungszeit ich mir allein durch Lightroom spare. Außerdem ist es wirklich toll, dass ich den DNG-Konverter nun von meinem Laptop schmeißen und die Bilder einfach direkt Out-of-Cam in die Programme einlesen kann.
Als die Creative Cloud frisch auf den Markt kam, fand ich es irgendwie blöd, dass man nun das Programm nie besitzt sondern immer nur ein Abo zahlt. Auf der anderen Seite bekommt man so immer die neusten Updates und das Programm veraltet nie. Die ganze Creative Cloud finde ich immer noch recht teuer, aber knapp 12€ im Monat für zwei Programme sind in meinen Augen ok.

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Eva Katharina

Ich bin Eva, 22 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg "Mensch-Computer-Interaktion", komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für Fotografie, bin aktive Naturschützerin und Reise liebend gern. Mehr Infos findest du auf meiner Über-Mich Seite.