Die wichtigsten Infos für dein Fotoshooting mit Rauchpatronen

Dieser Blogpost enthält Werbelinks

Endlich wird das Wetter immer schöner und damit startet auch die Fotoshooting Zeit so richtig. Heute möchte ich euch etwas vorstellen, was mir beim shooten besonders viel Spaß macht: Rauchpatronen.
Ich habe Rauchpatronen zum ersten Mal auf dem Blog Fearless Art entdeckt und nachdem ich wusste, dass das weder Photoshop noch Holi-Farben oder Mehl ist, habe ich gleich mal Google gefragt. Seitdem habe ich einige Fotoshootings mit Rauchpatronen gemacht und wurde immer wieder gefragt, was das für Patronen sind, wo man sie kauft und wie man damit shootet. Deshalb möchte ich das heute mit allen teilen und ein bisschen was über Rauchpatronen erzählen.


Wo gibt es Rauchpatronen?

Die ersten Rauchpatronen, die ich entdeckt habe waren von einem Anbieter bei Amazon, ich habe sie gleich bestellt und war von Anfang an so zufrieden damit, dass ich die gleichen Rauchpatronen auch heute noch benutze.
Die Björnax AB Rauchpatronen AX-18 gibt es in allen möglichen Farben: weiß*, rot*, blau*, gelb*, orange *, grün*, und schwarz*. Außerdem gibt es noch eine gemischte Packung*, in der alle fünf Farben einmal enthalten sind. Ihr seht: Die Auswahl ist einfach riesig.
Der Anbieter hat viele verschiedene Arten von Rauchpatronen, ich habe mich für die AX-18 entschieden, da diese eine Rauchzeit von ca. 4 Minuten haben und währenddessen nicht zu viel und nicht zu wenig Rauch entsteht. Ich fand das eine sehr gute Zeit, da man nach 4 Minuten durchgängig shooten auch mal eine Pause machen oder die Location wechseln kann.
Eine Packung kostet ca. 16€ (+ Versand) und es sind immer 5 Patronen enthalten.


Wie funktionieren die Rauchpatronen?

Am Anfang habe ich mir noch einen Anzünder gekauft, dieser ist meiner Ansicht nach aber recht teuer und hat nicht sonderlich viel gebracht. Seitdem zünde ich die Patrone immer mit einem normalen Feuerzeug an. Dafür muss man das Feuer an die nicht mit Plastik bedeckte Seite halten und etwas warten.
Durch den Wind ist der Rauch ziemlich unberechenbar und man muss auch mal damit rechnen, dass das es eben nicht klappt und der Rauch nur wegweht. Ich selbst hatte diesen Fall noch nicht und habe immer versucht das Model nach dem Rauch auszurichten und mit der Windrichtung zu arbeiten.


Worauf du achten solltest!

  • Rauch wird von anderen Menschen als Gefahr angesehen und gerade weißer Rauch kann dazu führen, dass jemand die Feuerwehr ruft. Wer durch Rauchpatronen einen Feuerwehreinsatz auslöst, muss diesen auch bezahlen! Es empfiehlt sich daher die Patronen möglichst weit weg von jeglicher Zivilisation zu nutzen und am besten auf Privatgelände. Mit einem gewissen Risiko ist es aber immer verbunden.
  • Die Rauchpatronen können Abfärben, man sollte also auf seine Kleidung aufpassen. Ich hatte noch keinen Fall, wo der Rauch auf Kleidung abgefärbt hat, lediglich auf die Haut - was auch wieder abgeht.
  • Auch wenn man das nicht machen soll, hält man die Patronen am Ende doch oft in der Hand. Wichtig ist dabei, sich nicht zu verbrennen. Die Patronen können, vor allem an der angezündeten Stelle, sehr heiß werden. Es empfiehlt sich, sie entweder auf den Boden zu stellen oder - wenn es in der Hand sein soll - sie nicht in die Faust zu packen sondern nur in den Fingerspitzen zu halten.
  • Auch dieser Punkt ist ziemlich intuitiv: man sollte den Rauch nicht einatmen, da ist einfach eine Menge Chemie drin und gut kann das nicht sein. Bei einem Shooting im Rauch bleibt es nun leider nicht aus, dass man vielleicht mal ein bisschen was einatmet. Wenn dem Model eine ganz große Rauchschwade ins Gesicht weht, sollte es am besten die Luft anhalten.
  • Rauchpatronen sind dem Bereich der Pyrotechnik zuzuordnen und deshalb kann man sie erst ab 18 kaufen!

Hast du schonmal mit Rauchpatronen gearbeitet?
Oder möchtest zukünftig ein Projekt damit umsetzen?




* Dies ist ein Affiliate Link, kaufst du damit ein, erhalte ich eine kleine Provision, für dich fallen dadurch allerdings keine zusätzlichen Kosten an.
Eva Katharina

Ich bin Eva, 21 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg "Mensch-Computer-Interaktion", komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für Fotografie, bin aktive Naturschützerin und Reise liebend gern. Mehr Infos findest du auf meiner Über-Mich Seite.