Wie es ist ein Blogger zu sein

Bevor ich angefangen habe zu bloggen, hatte ich ein ziemlich genaues Bild von Bloggern, das ich mir mit der Zeit und mit den Blogs, die ich gelesen habe so gebildet habe. Für mich war die Bloggerwelt wie die glitzernde, funkelnde Welt Reicher Menschen: unnahbar. Die Menschen hinter den Blogs, die ich las kamen mir so perfekt vor: wunderschön, glücklich vergeben und makellos. Außerdem schienen die meisten recht viel Geld zu haben oder auch mit dem Blog zu verdienen. Und die Bloggerwohnungen sahen auf den Bildern immer so aufgeräumt und steril weiß aus, das Essen besonders liebevoll zubereitet und immer sehr gesund. Ich könnte jetzt sicher noch weiter damit machen Bloggervorurteile aufzuzählen, ihr kennt sie wahrscheinlich alle.
Mit der Eröffnung meines Blogs gehörte ich dann plötzlich zu dieser funkelnden Welt und habe festgestellt, dass sie gar nicht so sehr funkelt.
Ich bin durchs Bloggen weder hübscher noch reicher geworden. Man könnte fast sagen ärmer, zumindest an Zeit.

Aber wie ist es nun eigentlich wirklich, ein Blogger zu sein?

Als ich damit angefangen habe zu bloggen, wusste ich noch gar nicht so wirklich, was mich da alles erwartet und das sind sowohl viele tolle Dinge, als auch negative und Vorurteile.
Man könnte schon sagen, dass in der Bloggerwelt ein harter Konkurrenzkampf wütet, es werden Klicks und Leser gezählt und wer weniger davon hat ist auch weniger wert. Was für mich einer der großen Gründe ist, nicht die gängigen Blogger Gadgets für Leser anzubieten, sondern selbst ein paar Buttons zu entwerfen. Auf den ersten Blick sieht man nicht, wie viele Leute meinem Blog folgen und das ist auch gut so, schließlich hat das nichts mit der Qualität zu tun oder?
Auf der anderen Seite habe ich durch das bloggen schon viele interessante Kontakte geknüpft. Vielleicht erinnerst du dich ja, dass ich sogar mal eine Bloggerin, nämlich KiSa, für ein Wochenende besucht habeund auchLili von FightDreamLoveHopehabe ich schon persönlich kennenlernen dürfen. Ich weiß, zwei Stück sind nicht besonders viele, aber es gäbe noch einige mehr, die ich mal gern treffen würde. So eröffnet einem das Bloggen neue Freundschaften und Reiseziele. Zufälligerweise hat mir das Bloggen sogar meine erste Wohnung in Hamburg beschert, dank Lili habe ich nämlich meine ehemalige Mitbewohnerin kennengelernt.
Daneben ist Bloggen natürlich auch viel Arbeit, was aber durch Spaß an der Sache entschädigt wird. Ich blogge nicht aus einem besonderen Grund sondern einfach als Hobby und Zeitvertreib der mir Spaß macht. Außerdem wertet das bloggen mein Hobby der Fotografie sehr auf, hier kann ich meine Bilder zeigen, habe ein Publikum dafür und bekomme Meinungen und Kritik. Da ich mir das alles selbst beibringe ist das natürlich viel wert.

Before I started a blog by myself I had a pretty accurate picture of bloggers. The blogger world was this twinkling world of unapproachable people. The persons behind the blogs always sounded so perfect: beautiful, in a happy relationship and without any faults or problems. Besides it looked like all bloggers have a lot of money or even earn money with their blog. And all the blogger apartments looked so clean and tidy, their food tender prepared and healthy, I could list more stereotypes but I think you all know them.
With the start of my own blog I was part of this blogger world and I ascertained that it doesn't twinkle that much. While blogging I didn't get richer or more beautiful, you could even say I'm poorer, at least with time.

But how is it really to be a blogger?

When I started my blog I didn't really know what will await me and in the end it were some great things but also some bad.
In the blogger world there is a harsh competition, clicks and reader numbers are counted and blog which have less of them are worth less. That's one of my big issues why you doesn't see any reader numbers and stuff on this blog at first appearance. I just think it doesn't say anything about the quality, it can be a great blog with less readers.
On the other hand the blogger world opened me some great doors: you get to know a lot of great people. Maybe you remember that I once spend a weekend at the house of another blogger - KiSa - and I also met Lilli from FightDreamLoveHope. I know two people aren't that much, but I'm also in contact with a lot of other bloggers that I really want to meet in the future. Accidentally I also got to know my former roommate here in Hamburg through this blog.
Besides blogging is also a lot of work, but it's so much fun, that I'm just happy with it. Moreover having this blog makes me better in other hobby: photographing. I get a lot of feedback for my pictures and so I can improve them, that's worth a lot for me.



Viele meinen ein Grund zu bloggen sei, dass man kostenlose Produkte abstauben kann. Aber nichts auf dieser Welt ist kostenlos und ebenso sind es diese Produkte nicht. Die Firmen "schenken" uns Bloggern keine Dinge weil sie nett sind und Spaß daran haben, sondern um eine Gegenleistung zu erhalten: einen Blogpost. Und dieser kostet Zeit und Zeit ist in vieler Augen wiederum Geld. Aber solche Kooperationen sind natürlich nicht rein geschäftlich, mir machen sie immer viel Spaß. Man kann in neue Online Shops hineinschnuppern und tolle Produkte ausprobieren, die man vielleicht schon lange kaufen wollte, aber zum Beispiel nicht das Geld dafür hatte. Ich wollte zum Beispiel,wie ich euch schon berichtet habe, immer einen Print auf Acrylglas haben und jetzt hängt er endlich über meinem Küchentisch. So kann man sich eben auch Wünsche erfüllen, aber das wie schon gesagt, auch nicht ohne Gegenleistung.
Alles in allem sind Blogger in meinen Augen nicht so perfekt und unnahbar wie es manchmal wirken mag, ich habe meine Macken und diese sind auch okay: manchmal bin ich wirklich hässlich, oft laufe ich ungeschminkt rum, meine Wohnung ist nicht immer sauber, manchmal habe ich einfach keine Lust zu spülen und zickig bin ich obendrein auch noch gelegentlich.

Wie nehmt ihr die Bloggerwelt wahr? Seid ihr auch Blogger?


A lot of people think it's great to have a blog, just to get free stuff. But I can tell you: nothing on this world is for free and this products aren't for free as well. The companies doesn't "present" us bloggers this stuff because they are just nice, they want to get a reward: a blogpost. And that costs time and time is money - if you know what I mean. It's great because you can test new online shops and great products, somethings things you wanted to buy for a long time but just doesn't hat the money for it. For example I just got this great Acrylic glass picture - that I already showed you here - and I always wanted to have one of this. So it's great to fulfil some wishes, but like I said it isn't just for free.
All told bloggers aren't perfect and unapproachable like it sometimes looks like. I have my faults and that's okay: sometimes I look awful, I often walk around blunt - yes even in public, my apartment isn't always clean and tidy and sometimes I'm really bitchy.

How do you see this blogger world? Are you also bloggers?


Eva Katharina

Ich bin Eva, 22 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg "Mensch-Computer-Interaktion", komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für Fotografie, bin aktive Naturschützerin und Reise liebend gern. Mehr Infos findest du auf meiner Über-Mich Seite.