5 Spartipps, um Hamburg mit wenig Geld zu erleben

Ich würde Hamburg als eine der schönsten Städte Deutschlands bezeichnen - zumindest von denen, die ich bisher gesehen habe. Die Stadt ist wunderbar Grün, es gibt viele schöne Ecken und coole Dinge zu erleben. Heute möchte ich euch ein paar Tipps geben, um Hamburg mit einem kleinen Budget auszukosten. Was man in Hamburg so alles kostenlos machen kann, kann man im Internet schon zu Haufe lesen, einige Tipps habe ich auch schon in meinem Post "5 Dinge, die du in Hamburg tun solltest" erzählt. So ein Post soll das hier also nicht werden, viel eher möchte ich wirkliche Tipps geben: Life Hacks, die ich mir in zwei Jahren, in denen ich nun in Hamburg lebe, angeeignet habe und auf die man als Tourist vielleicht nicht so leicht kommt.


Mit dem StadtRAD die Stadt erkunden

Kosten: 5€
Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Hamburg zwar sehr gut ausgebaut, aber in der U-Bahn sieht man nicht so viel von der Stadt. Deshalb die Idee: leih dir doch einfach ein Fahrrad!
Bei StadtRAD kann man sich für gerade mal 5€ Einrichtungsgebühr ein Konto einrichten. Danach kann man in der ganzen Stadt Fahrräder an Stationen entleihen - in der Innenstadt sind diese sehr zahlreich und werden nach außen hin etwas lichter. Die ersten 30 Minuten der Entleihung sind kostenlos, danach kostet jede Minute 8ct - mit einer Maximalgebühr von 12€ pro Tag.
So kann mal also für einmalig 5€ die komplette Stadt erkunden, man muss nur darauf achten, nach spätestens 30 Minuten das Fahrrad an einer Station anzuschließen. Das passt allerdings super, da man in 30 Minuten schon sehr weit kommt und man ja auch mal bei der ein oder anderen Sehenswürdigkeit Halt machen möchte.
Anmelden könnt ihr euch hier.

Kostenlose Fährtfahrten

Kosten: max. 6€
Ein bisschen auf der Elbe schippern gehört in Hamburg zum Sight Seeing dazu, aber was wahrscheinlich die wenigsten Touristen wissen: mit einem HVV Ticket (z.B. den Tagesticket für 6€) kann man in Hamburg auch Fähre fahren. An den Landungsbrücken fahren zum Beispiel einige Fähren ab, meine Lieblingsfähre ist die Nummer 62 in Richtung Finkenwerder. Hier fährt man am Fischmarkt und dem Dockland vorbei und kann dann am Elbstrand (Neumühlen) aussteigen und ein bisschen spazieren gehen oder sich in der Strandperle ein kaltes Getränk mit Blick genehmigen.
Eine andere Route mit der Fähre wäre die Nummer 62 bis Finkenwerder und dann die 64 nach Teufelsbrück. Dort gibt es das Cafe Engel, dass auf einem Ponton auf der Elbe schwimmt und man kann schön am Strand oder im Jenisch Park spazieren gehen.


Kleine Programmkinos

Kosten: 6-8€
Wenns mal ein Abend bei einem schönen Film im Kino sein soll, man dabei das Hamburger Studentenflair erleben möchte und obendrein noch weniger Geld ausgeben möchte, als bei den großen Kino-Ketten, dann kann ich die kleinen Programmkinos in Hamburg empfehlen.
Es gibt zwar einige, ich habe bisher aber nur das Abaton ausprobiert und finde dieses toll. Es liegt direkt an dem Hauptcampus der Uni und ist somit gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem (Stadt-)Rad zu erreichen. Das Kino ist klein, gemütlich und altmodisch, man kann nicht mit Karte zahlen, alle Filme kosten gleich viel und der größte Saal hat deutlich weniger als 300 Plätze. Ich finde das sehr angenehm, außerdem kosten die Karten für Erwachsene ohne Ermäßigung gerade mal 8€ und am Mittwoch - dem "Kinotag" - 6€. Auch Getränke und Popcorn gibt es zu fairen Preisen.
Mehr zum Kino erfährst du hier.

Am Familientag auf den Dom

Kosten: variabel
In Hamburg gibt es gefühlt fast immer auch den Dom - und das ist keine große Kirche sondern ein Volksfest mit Fahrgeschäften, Süßigkeiten und allem drum und dran. Aber wie das immer auf solchen Festen ist, sind die Preise sehr hoch. Deshalb kann ich jedem empfehlen, der diesen Wahnsinn trotzdem einmal erleben möchte, sich dafür den Mittwoch auszusuchen. Mittwochs ist auf dem Dom nämlich "Familientag" und das ist nicht nur toll für Familien, sondern auch für alle anderen Besucher. Auf dem ganzen Dom gibt es Mittwochs Ermäßigungen und Sparangebote, womit das ganze etwas erschwinglicher ist.


Essen in Mensen & Kantinen

Kosten: variabel
Die Uni Hamburg hat über die ganze Stadt verteilt zahlreiche Mensen, in denen man soweit ich weiß auch als Nicht-Student essen gehen kann. Ich wurde jedenfalls noch nie nach meinem Studierendenausweis gefragt. Speisepläne der verschiedenen Mensen findest du hier.
Außerdem gibt es in einer Stadt wie Hamburg natürlich noch zahlreiche Kantinen, in denen man essen gehen kann. Eine Übersicht dazu, habe ich hier gefunden.

Warst du schonmal in Hamburg? Kennst du auch solche Spartipps für die Stadt, in der du lebst?


Eva Katharina

Ich bin Eva, 21 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg, komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für alles rund um die Fotografie, bin seit einem Jahr aktive Umweltschützerin und Reise liebend gern.

Kommentare:

  1. Ich war bereits ein paar mal in Hamburg, da eine Freundin dort lebt und es sich dann immer mal anbot. Frag mich gerade, ob meine Freundin die Tipps auch kennt. Vor allem der Tipp mit den Fähren finde ich super. Vielen Dank dafür.

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    1. Als ich das mit den Fähren entdeckt habe, war ich auch sofort richtig begeistert - eigentlich mache ich das selbst viel zu selten :D
      Danke für deinen Kommentar :)

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