10 unkomplizierte Schritte zu einem grüneren Leben


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Es ist wieder an der Zeit für einen Green Saturday und etwas Naturschutz! Das letzte Mal bin ich meine Meinung losgeworden und habe etwas rumgemotzt, dieses mal soll es wieder ein paar praktische Tipps geben.
Wenn man beschließt endlich umweltfreundlicher zu leben, fühlt es sich oft an, als würde man vor einem riesigen Berg stehen und man weiß nicht, wo man anfangen soll - zumindest ging es mir am Anfang so. Eigentlich könnte man das ganze Leben umkrempeln, aber es wirkt so viel und unnahbar, dass man nur noch den Kopf in den Sand stecken will. Damit dir das nicht passiert, habe ich mir 10 unkomplizierte Schritte zu einem grüneren Leben überlegt. Alle Schritte sind total einfach umzusetzen und man kann sie wie eine kleine Liste zum abhaken ansehen. Wenn man alle erfüllt, ist schon viel getan und man kann sich Gedanken machen, wie es dann weiter geht.


Kauf nur noch Recycling Papier

Egal ob Toilettenpapier, Taschentücher oder Schulhefte, für all das müssen Bäume sterben! In Deutschland sind wir aber inzwischen so weit, dass die Recycling Methoden sehr gut sind und es das alles auch aus Recycling Papier zu kaufen gibt. Ein Nachteil entsteht dadurch nicht, allenfalls sind die Sachen ein paar Cent teurer - aber wirklich nicht nennenswert.

Nimm Baumwollbeutel mit zum Einkaufen

Viele Läden haben inzwischen die Plastiktaschen abgeschafft, aber das ist nicht genug, denn die dafür eingeführten Papiertüten haben auch keine sonderlich gute CO2 Bilanz. Besser ist es, wenn du einfach deine eigenen Beutel mit zum Einkaufen nimmst - und das ist in vielen Fällen auch billiger.

Kaufe keine Kosmetik, die Mikroplastik enthält

Mikroplastik ist vor allem in Kosmetik und Putzmittel enthalten und verschmutzt unsere Gewässer. Wie du Mikroplastik erkennst und vermeidest, kannst du in meinem Post "Umweltfreundliche Kosmetik" nachlesen.

Keine To-Go Becher mehr

To-Go Becher sind wirklich leicht zu vermeiden, indem man sich selbst einen wiederverwendbaren Becher zulegt und diesen immer mitnimmt. In vielen Cafes kriegt man inzwischen sogar Vergünstigungen, wenn man den eigenen Becher dabei hat!
Ich habe zwei Becher, einen von Zuperzozial aus Mais und Bambus* und einen Objektiv-Thermosbecher. Beide kann ich empfehlen.


Verbanne Plastik aus deinem Badezimmer

Plastik ist im Badezimmer total vermeidbar und damit meine ich nicht nur das bereits erwähnte Mikroplastik sondern auch Plastikbehälter. Wie du den Badezimmer ganz einfach, ohne großen Aufwand plastikfrei machst, habe ich bereits hier erklärt.

Kaufe Fleisch und Gemüse bio & regional

Wenn du Vegetarier werden möchtest: noch besser, aber falls dir das eine zu große Umstellung ist, finde ich es ein gutes Mittelding, auf Bio zurückzugreifen. Hier ist leider oft das Problem, dass Bio-Gemüse in Plastik verpackt wird, um nicht mit dem anderen Gemüse in Berührung zu kommen. Ich versuche alle tierischen Produkte und möglichst auch Gemüse bio und möglichst regional zu kaufen. Damit tut man dann nicht nur der Umwelt etwas gutes, sondern auch der eigenen Gesundheit!

Benutzte Glas statt Plastik

Ich finde es inzwischen fast schon eklig Essen oder Trinken in Plastik zu packen. Gerade bei meiner Uni-Wasserflasche ist es mir früher oft aufgefallen, dass das Wasser total schnell nach Plastik geschmeckt hat. Das kann ja auch nicht gesund sein, oder? Ich benutze inzwischen nur noch Glas- und Edelstahl Flaschen und Boxen in denen ich mein Essen verpacke. Man kann übrigens sogar in Einmachgläsern Sachen einfrieren - wie erklärt Steffen auf seinem Blog.


Höre auf Kaffeekapseln aus Plastik zu benutzen

Ich glaube es gibt kaum eine dümmere Erfindung, als Kaffee in Plastik-Pads. Das sollte man - schon allein aus Prinzip - boykottieren. Wie wäre es stattdessen mit einem guten, alten Filterkaffee oder einer Bodum Kanne*?

Nimm öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, statt dem Auto

In der Stadt, gibt es meistens eine tolle Struktur an öffentlichen Verkehrsmitteln, für kleinere Strecken kann man in der Stadt, wie auf dem Land das Fahrrad nehmen. Und wenn es das Auto sein muss, kann man wenigstens Fahrgemeinschaften bilden. Das alles tut gar nicht weh, sondern ist auch noch gut für soziale Kontakte, die eigene Fitness und den Geldbeutel.

Hör auf Essen wegzuschmeißen

Die Lebensmittelverschwendung nimmt in unserer Gesellschaft langsam gruselige Formen an. Wo überall Lebensmittel verschwendet werden und wie du das alles vermeiden kannst, kannst du in meinem Blogpost "Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?" nachlesen.

Was tust du für den Umweltschutz? Möchtest du gerade erst Anfangen und suchst nach einem richtigen Start? Was sagst du zu den 10 Schritten?




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Eva Katharina

Ich bin Eva, 20 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg, komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für alles rund um die Fotografie, bin seit einem Jahr aktive Umweltschützerin und Reise liebend gern.

Kommentare:

  1. Das ist echt ein toller Post, denn eigentlich möchte ich gern umweltbewusst leben. Leider bekomme ich hier kaum bezahlbares Obst und Gemüse, dass bio und ohne Plastik ist... Und auch bei Zahnpasta habe ich für die Tube keinen Ersatz gefunden. RecYclingpapier wäre was, was ich noch in Angriff nehmen könnte... Aber da war ich bisher doch zu geizig.

    Auch Plastik Dosen und Flaschen finde ich nicht per se schlecht... Solange ich sie wiederverwende, finde ich das okay, weil die Alternativen mit einfach zu viel wiegen.

    Aber immerhin fahre ich kaum Auto, esse kein Fleisch und kaufe öfters bio.

    Liebe Grüße

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    1. Ich bin sowieso ein Verfechter davon, dass jeder Schritt wichtig und richtig ist :) Man wird nie 100% schaffen, aber kein Fleisch essen, kaum Auto fahren und immer mal wieder Bio kaufen ist doch schon ein super Anfang. Und was ich am wichtigsten finde: Abwägen. Du hast dir offensichtlich über das alles schon viele Gedanken gemacht und manche Dinge sind eben nichts für dich und andere schon :)

      Danke für deinen lieben Kommentar!

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