Meisterwerke - Henri Cartier-Bresson

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Mal wieder habe ich eine kleine Rezension für euch, dieses mal ist es kein eher technisches Fotografiebuch, wie die anderen die ich euch bisher vorgestellt habe. Es handelt sich um "Meisterwerke" von Henri Cartier-Bresson*. Darin findet sich abgedruckt ein Essay von Henri Cartier-Bresson "Der entscheidende Augenblick", den er 1952 selbst verfasst hat. Das restliche Buch ist gefüllt mit den Werken des Fotografen.

Kurz Information
Preis: 7,95€*
Verlag: Schirmer/ Mosel München
ISBN: 978-3-8296-0149-8
Erscheinungsjahr: 2004

Klappentext
"In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an hatte Henri Cartier-Bresson (1908-2004) immer wieder neue - und nach ihm selten erreichte - Maßstäbe gesetzt, wenn es darum ging, Photojournalismus und Photokunst miteinander zu verbinden. Sein Name, der untrennbar mit der von ihm mitbegründeten legendären Photoagentur Magnum verbunden ist, wurde zum Gütesiegel einer Bildberichterstattung, der künstlerischer Anspruch und humanes Interesse ebensoviel gelten wie der Informations- oder auch Sensationswert einer Photographie. Für alle, die sich einen repräsentativen Überblick über das Werk des Jahrhundertphotographen verschaffen wollen, bieten wir den in unserer Serie 'Meisterwerke' erschienenen, handlichen Band mit den berühmtesten HCB-Ikonen aus 50 Jahren neu an. Der begleitende Text stammt vom Meister selbst: Es ist seine 1952 verfaßte Definition des 'entscheidenden Augenblicks', die zur theoretischen Grundlage jedes engagierten Photojournalismus geworden ist.
"Ich hatte immer eine Leidenschaft für die Malerei. Als Kind malte ich jeden Donnerstag und Sonntag und träumte die ganze übrige Woche davon. Ich besaß zwar auch, wie viele Kinder, eine Brownie Box, aber ich benutzte sie nur von Zeit zu Zeit, um Photoalben mit Schnappschüssen aus den Ferien anzufüllen. Erst sehr viel später fing ich an, etwas verständnisvoller durch den Apparat zu blicken. Meine kleine Welt begann sich auszuweiten, und die Zeit der Ferienphotos war vorbei."
-Henri Cartier-Bresson"

Meine Meinung
Den Essay fand ich sehr beeindruckend, er ist ungefähr 12 Seiten lang und ich habe ihn direkt an einem Stück gerade zu verschlungen. Er ist der Monographie "The Decicive Moment" entnommen und darin geht Cartier-Bresson auf verschiedene Merkmale der Fotografie - wie Farbe, Bildkomposition, Technik, ... -, sowie seinen Werdegang in diesem Bereich ein und beschreibt seine Sichtweise dazu.
Die auf den Essay folgenden Bilder sind von 1932- 1999 entstanden und sind gerade im Bereich der Street- und Schwarzweißfotografie sehr inspirierend und toll anzusehen.



Fazit
Für diesen kleinen Preis ein wirklich brillantes Buch, das jeder Fotograf im Regal stehen haben sollte. Du kannst es hier auf Amazon finden*.

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Eva Katharina

Ich bin Eva, 20 Jahre alt und seit 2012 auf diesem Blog aktiv. Aktuell studiere ich in Hamburg, komme aber ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Heidelberg. Ich interessiere mich für alles rund um die Fotografie, bin seit einem Jahr aktive Umweltschützerin und Reise liebend gern.

Kommentare:

  1. Danke für deine Rezension. Das Buch werde ich mir mal genauer anschauen.

    LG Daniela von www.babbleventure.com

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  2. Das Buch klingt ja wirklich toll. Ich finde die Kombination aus selbst geschriebenen Essay und eigenen Fotografien sehr interessant.

    Liebe Grüße Lisa

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    1. Ja die Kombination finde ich auch richtig toll. Vor allem da der Essay auch noch sehr gut geschrieben ist :)

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  3. Oh das Buch kenne ich sogar ^^.
    Hab ich vor einiger Zeit in der Bibo entdeckt und fand es sehr interessant. Da ich aber schon viel hatte, nahm ich es nicht mit. Jetzt ärgere ich mich allerdings.

    Tolle Vorstellung. Danke für den einblick.
    lg

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    1. Dann musst du es nochmal entdecken und mitnehmen ;)
      Danke für den lieben Kommentar!

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  4. Den Herrn Cartier-Bresson kannte ich bis eben gar nicht! Wieder etwas dazu gelernt!
    Bist du im Rahmen deiner Ausbildung auf ihn gestoßen? Sind seine Werke ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotografien?

    Liebe Grüße
    Jana

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    1. Ich kannte ihn ehrlich gesagt vorher auch nicht.. Ich bin durch das Buch auf ihn gestoßen, weil es für mich sehr ansprechend aussah.
      Ich glaube seine Werke sind alle Schwarz-Weiß, ich schätze mal, weil zu dem Zeitpunkt als sie gemacht wurden Farbfotografie noch nicht gängig war.

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  5. Eine gelungene Rezension eines interessanten Buches über einen fantastischen Künstler.
    Ein MUß für jeden Schwarzweiß- und/oder Streetlifefan.

    Gruß,
    Andreas

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